Damit kann der Arbeitgeber den Schwerbehinderten innerhalb einer 4 … Kündigung . 2 Satz 3 SGB IX (ab dem 01.01.2018: § 178 Abs. Ein Festhalten an dem Arbeitsverhältnis ist dem Arbeitgeber nicht mehr zuzumuten. Falls erforderlich, schaltet das Integrationsamt zusätzlich Fachleute ein. 3, 152 Abs. Voraussetzung ist auch hier, dass die Schwerbehinderung zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits vorgelegen hat. Auch die Mindestkündigungsfrist für schwerbehinderte Menschen von 4 Wochen (§ 86 SGB IX) gilt während der Probezeit nicht. Konsequenzen für die Praxis. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sie unkündbar sind. Die Behörde prüft insofern, ob die Kündigung des Arbeitnehmers mit dessen Schwerbehinderung verbunden ist. Ein Arbeitgeber kann das Arbeitsverhältnis eines schwerbehinderten Arbeitnehmers nur kündigen, wenn ihm dazu vorab die Zustimmung durch das Integrationsamt erteilt worden ist (§ 85 SGB IX). Für Schwerbehinderte gilt ein besonderer Kündigungsschutz: Ohne Zustimmung des Integrationsamts ist eine Kündigung auf jeden Fall unwirksam! Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir zur Zeit grundsätzlich keine persönlichen Besprechungen anbieten können. Ebenso kann eine Kündigung aus betriebsbedingten Gründen erfolgen. Ist eine außerordentliche Kündigung Gegenstand des Verfahrens, ist das Integrationsamt in allen Fällen verpflichtet, seine Entscheidung innerhalb von 2 Wochen nach Eingang des Antrages zu treffen; andernfalls gilt die Zustimmung zur außerordentlichen Kündigung als erteilt (§ 174 Absatz 3 SGB IX). Daher muss auch in Kleinbetrieben, in denen das Kündigungsschutzgesetz nicht anwendbar ist, vor der Kündigung eines Schwerbehinderten die Zustimmung des Integrationsamts eingeholt werden. Das soll das Integrationsamt dazu befähigen, nach § 102 Abs. So kann zum Beispiel die Anhörung von Zeugen geboten sein. Die Begleitende Hilfe im Arbeitsleben sind alle Maßnahmen und Leistungen, die … Das gilt umso mehr, als dass Sie innerhalb der 2-Wochenfrist ja auch noch das Zustimmungsverfahren beim Integrationsamt einleiten müssen (vgl. Kündigung Schwerbehinderte - Integrationsamt? Das kündigungsschutzgesetz sieht eine anwartschaft zeit von 6 … Meist kann eine hohe Abfindung ausgehandelt werden. Betriebsrat) vorab schon einholt und dem Antrag beilegt. Danach bedarf die Kündigung des Arbeitsverhältnisses eines schwerbehinderten Menschen durch den Arbeitgeber der vorherigen Zustimmung des Integrationsamtes. Neben dem eigentlichen Kündigungsgrund berücksichtigt das Integrationsamt im Rahmen der erforderlichen Abwägung der gegenseitigen Interessen zum Beispiel Größe und wirtschaftliche Situation des Arbeitgebers, Erfüllung der Beschäftigungspflicht (§ 154 SGB IX) sowie Art und Schwere der Behinderung, Alter, persönliche Verhältnisse des schwerbehinderten Menschen, die Dauer der Betriebszugehörigkeit und seine Chancen, bei einer etwaigen Entlassung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt einen anderen Arbeitsplatz zu finden. Die betrieblichen Gründe und die daraus folgende Notwendigkeit betriebsbedingter Entlassungen sind unbestritten. Schwerbehinderte können ihren Sonderkündigungsschutz verlieren, wenn sie ihren Arbeitgeber nicht rechtzeitig über ihre Schwerbehinderung informieren. Gütliche Einigung: Der Gesetzgeber hat bestimmt, dass das Integrationsamt in jeder Lage des Verfahrens auf eine gütliche Einigung hinzuwirken hat (§ 170 Absatz 3 SGB IX). Im folgenden Artikel erklären wir, wann ein besonderer Kündigungsschutz besteht und was bei der Kündigung Schwerbehinderter zu beachten ist. 2 SGB IX. Informationen zur Kündigung von Menschen mit Behinderung Schwerbehinderte Menschen und ihnen gleichgestellte unterliegen dem besonderen Kündigungsschutz. Er muss lediglich eine Meldung über die Kündigung beim Integrationsamt … Mit der Entscheidung wird die Zustimmung zur Kündigung (§ 168 SGB IX) oder zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses (§ 175 SGB IX) erteilt oder versagt. Daher genießen Schwerbehinderte einen besonderen Kündigungsschutz, der in den §§ 168-175 SGB IX geregelt ist. Grundsätzlich haben alle Arbeitnehmer, die zu mehr als 50 % schwerbehindert sind, Sonderkündigungsschutz. Kündigung Schwerbehinderte - Integrationsamt? Sofern ein Betriebs- oder Personalrat oder eine Schwerbehindertenvertretung besteht, muss das Integrationsamt deren Stellungnahmen einholen. Einerseits soll der schwerbehinderte Mensch gegenüber dem nicht behinderten Arbeitnehmer nicht benachteiligt werden. Soweit nicht bereits geschehen, muss der Betroffene dem Arbeitgeber seine Schwerbehinderung drei Wochen nach Zugang der Kündigung anzeigen, möchte er sich auf den besonderen Kündigungsschutz berufen. Der Arbeitgeber muss die Zustimmung zur Kündigung bei dem für den Standort des Betriebs zuständigen Integrationsamt beantragen. Die Vorschrift gibt ein besonderes Verfahren bei einer Kündigung von Schwerbehinderten vor. Ermessensspielraum: Das Integrationsamt hat über einen Antrag auf Zustimmung zur Kündigung grundsätzlich nach pflichtgemäßem Ermessen zu entscheiden. 2 SGB IX). Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Menschen haben einen besonderen Kündigungsschutz. In Bayern erteilt das ZBFS-Inklusionsamt diese Zustimmung, da es in … Der besondere Kündigungsschutz gilt für schwerbehinderte Menschen mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 und ihnen gleichgestellte Menschen mit einer Behinderung von 30 oder 40 GdB. Ich stimme zu, dass meine Angaben aus dem Kontaktformular zur Beantwortung meiner Anfrage erhoben und verarbeitet werden. Der Arbeitgeber ist auch nicht verpflichtet den Betriebsrat oder das Integrationsamt einzuschalten. Sofern eine gütliche Einigung zwischen den Parteien erreicht wird, erledigt sich der Antrag des Arbeitgebers durch Rücknahme oder in sonstiger Weise. Vielmehr sollen die Nachteile, denen er auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ausgesetzt ist, ausgeglichen werden. Hier ist bei einer Kündigung durch den Arbeitgeber die vorherige Zustimmung des Integrationsamtes erforderlich (§ 168 SGB IX). Der Antrag auf Zustimmung zur Kündigung wird vom Unternehmen mit dem Wegfall des Arbeitsplatzes von Herrn […] begründet. Eine Gleichstellung behinderter Menschen erfolgt auf Antrag, wenn die Person aufgrund ihrer körperlichen Behinderung keine geeignete Arbeit findet oder eine vorhandene Arbeitsstelle infolge der Behinderung aufgeben muss. Grundsätzlich ist vor der Kündigung von schwerbehinderten oder ihnen gleichgestellten Arbeitnehmern die Zustimmung des Integrationsamtes vom Arbeitgeber einzuholen, andernfalls die Kündigung unwirksam ist. In bestimmten Fällen kann auch eine Kündigung durch den Arbeitgeber zustimmungsfrei sein: Diese und weitere Ausnahmeregelungen sind in § 173 SGB IX näher geregelt. 3 SGB IX innerhalb eines Monats durch den Arbeitgeber erklärt werden. Doch unabhängig davon, ob eine Schwerbehinderung vorhanden ist, verhalten sich einige Arbeitnehmer auch während der Arbeitszeit manchmal falsch.. Ermessensregeln: Das Integrationsamt trifft die Entscheidung grundsätzlich nach pflichtgemäßem Ermessen. Die erforderliche Zustimmung ist der wesentliche Inhalt des besonderen Kündigungsschutzes. Antragstellung Es muss also jeder Einzelfall gesondert geprüft werden. Zuständig sind die Integrationsämter in Hildesheim und Oldenburg, wenn der Betriebssitz in Niedersachsen ist bzw. Kommt das Integrationsamt zu dem Schluss, dass die Kündigung in keinem Zusammenhang mit der Schwerbehinderung des Arbeitnehmers steht, wird es die Zustimmung zur Kündigung erteilen. Kündigungsschutz für Schwerbehinderte im Arbeitsrecht. Schwerbehinderung . Vor der Kündigung eines Schwerbehinderten muss das Integrationsamt seine Zustimmung erteilen. Dies gilt auch, wenn der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis verändern will … Er hat den Antrag auf Zustimmung zur Kündigung bei dem für den Betrieb oder die Dienststelle zuständigen Integrationsamt schriftlich oder elektronisch zu stellen. Vorlesen Der Arbeitgeber hat einen Antrag auf Zustimmung zur Kündigung beim zuständigen Integrationsamt zu stellen. Der besondere kündigungsschutz für schwerbehinderte arbeitnehmer gilt jedoch ohne rücksicht auf die dauer der probezeit in den ersten 6 monaten des arbeitsverhältnisses nicht 173 absatz 1 nummer 1 sgb ix. Das kann dazu führen, dass eine Kündigung unwirksam ist, wenn nach Ausspruch der Kündigung rückwirkend die Schwerbehinderung des Arbeitnehmers festgestellt wird. Ansonsten droht eine Kürzung des Arbeitslosengeldes. Schwerbehinderte Menschen haben einen besonderen Kündigungsschutz. Meist kann eine hohe Abfindung ausgehandelt werden. Die Daten werden nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist gelöscht. SGB IX geregelt. Auch die Mindestkündigungsfrist für schwerbehinderte Menschen von 4 Wochen (§ 86 SGB IX) gilt während der Probezeit nicht. Bei einer außerordentlichen Kündigung reicht es aus, wenn das Integrationsamt mündlich oder per Telefax zugestimmt hat. Der Sonderkündigungsschutz gilt unabhängig von der Betriebsgröße. Januar 2017 nach § 95 Abs. Um eine fristlose Kündigung Schwerbehinderter rechtskräftig werden zu lassen, muss er das Amt … Wenn der Arbeitnehmer beispielsweise wegen mehrfach unentschuldigten Fehlens bereits abgemahnt wurde und dieses Verhalten kurze Zeit später wiederholt, kann dies eine verhaltensbedingte Kündigung begründen. Das Kündigungsschutzverfahren nach den §§ 168 und folgende SGB IX wird eingeleitet auf Antrag des Arbeitgebers (§ 170 Absatz 1 SGB IX). Die Kündigung des Arbeitsverhältnisses eines schwerbehinderten Menschen durch den Arbeitgeber bedarf der vorherigen Zustimmung des Integrationsamtes. Über die Erteilung der Zustimmung hat das Integrationsamt im Rahmen des gesetzlich geregelten Antragsverfahrens nach pflichtgemäßem Ermessen zu entscheiden. Das bedeutet, dass ein Unterschriftserfordernis nicht mehr besteht. Unternehmen, die im Schnitt mehr als 20 Angestellte haben, sind verpflichtet mindestens fünf Prozent an schwerbehinderten Arbeitnehmern zu beschäftigen. Die jeweils beschwerte Partei des Verfahrens (Arbeitgeber, schwerbehinderter Mensch) kann dagegen das Rechtsmittel des Widerspruchs einlegen. Der Arbeitgeber muss das Integrationsamt vor Ausspruch der Kündigung um Zustimmung bitten. Dann prüft das Integrationsamt, warum genau dieser Arbeitsplatz wegfallen soll und ob der Arbeitgeber dem Betroffenen keinen gleichwertigen freien Arbeitsplatz zur Verfügung stellen kann. Hier finden Sie weitere Informationen zu unserer Online- und Telefon-Beratung. Ansonsten ist die Kündigung unwirksam. Christina Gehrig arbeitet als Rechtsanwältin für Arbeitsrecht in der Kanzlei Hasselbach mit Standorten in Köln, Bonn und Frankfurt am Main. Vorher wird vom Integrationsamt aber folgendes geprüft: ob wirklich ein Fehlverhalten vorlag; aus welchem Grund kam es zu dem Fehlverhalten Hierbei hat das Integrationsamt die besondere Schutzwürdigkeit schwerbehinderter Arbeitnehmer im Betrieb zu beachten. Entscheidung des Integrationsamtes: Kommt eine gütliche Einigung nicht zustande oder besteht aus anderen Gründen ein Interesse an einem formellen Abschluss des Verfahrens, trifft das Integrationsamt über den Antrag des Arbeitgebers eine Entscheidung. Die außerordentliche Kündigung muss unverzüglich nach Erteilung der Zustimmung ausgesprochen werden (§ 174 Absatz 5 SGB IX). Kündigung von nicht behinderten Arbeitnehmern, in Kleinbetrieben, in denen das Kündigungsschutzgesetz nicht anwendbar ist, In den ersten sechs Monaten des Arbeitsverhältnisses, was üblicherweise der Probezeit entspricht, ist eine Kündigung schwerbehinderter Menschen zustimmungsfrei, LAG Schleswig-Holstein, Urteil vom 06.07.2010, Az. Zudem können auch behinderte Menschen mit einem Grad der Behinderung von zumindest 30 unter den besonderen Kündigungsschutz fallen, wenn sie den Schwerbehinderten gleichgestellt wurden. Jedoch müssen Sie als Arbeitgeber vor der Kündigung des Arbeitsverhältnisses die Zustimmung des Integrationsamtes einholen. Der Sonderkündigungsschutz gilt für alle Arbeitnehmer mit Schwerbehinderung, unabhängig davon, ob es sich um einen leitenden Angestellten oder Azubi handelt. Schwerbehinderte Arbeitnehmer genießen einen besonderen Kündigungsschutz. Vor der Kündigung eines Schwerbehinderten muss das Integrationsamt seine Zustimmung erteilen. Im Rahmen des Ermessens ist schließlich auch zu berücksichtigen, dass der besondere Kündigungsschutz nach dem SGB IX an Intensität verliert, wenn der Kündigungsgrund nicht im Zusammenhang mit der anerkannten Behinderung steht. Holt ein Arbeitgeber vor einer Kündigung die Einwilligung des Integrationsamtes nicht ein, wird die Kündigung für unwirksam erklärt. Er darf über die Kündigung nicht gänzlich allein entscheiden – vor der Kündigung muss er die Zustimmung des Integrationsamtes einholen! Klärung des Sachverhalts: Im weiteren Verfahrensablauf stellt das Integrationsamt den Sachverhalt fest. Das Integrationsamt hat für die Prüfung bei ordentlichen Kündigungen 1 Monat und bei außerordentlichen Kündigungen 2 … Unterhaltszahlungen im Wechselmodell – wer zahlt wie viel? ... Zustimmung des Integrationsamt ist erforderlich. Diese Zustimmung ging jedenfalls 2 Tage später bei der Arbeitgeberin ein, woraufhin diese am 26.04.2016 eine neue fristlose Kündigung aussprach, die wiederum am 28.04.2016 zuging. Es ist also nicht an das Vorbringen der Parteien (Arbeitgeber und schwerbehinderte Menschen) gebunden, sondern hat aufgrund eigener Initiative alle erforderlichen Schritte zu unternehmen, um eine objektive Klärung des Sachverhalts herbeizuführen. Die Klarstellungen des Bundesarbeitsgerichts sind zu begrüßen. Entscheidungsfristen: In den Verfahren auf Zustimmung zur ordentlichen Kündigung soll das Integrationsamt die Entscheidung nach § 171 Absatz 1 SGB IX innerhalb eines Monats vom Tage des Eingangs des Antrags an treffen. Erteilt das Integrationsamt die Zustimmung zur Kündigung, kann der Arbeitgeber die ordentliche Kündigung wirksam nur innerhalb eines Monats nach Zustellung erklären (§ 171 Absatz 3 SGB IX). Ziel der Gleichstellung , die bei der Bundesagentur für Arbeit beantragt wird, ist es, den Arbeitsplatz zu sichern und eine Kündigung zu erschweren. Lebensjahr vollendet haben und einen Anspruch auf eine. Dies bedeutet zugleich aber auch, dass eine Überschreitung der Frist möglich ist. Wenn schwerbehinderte Arbeitnehmer gekündigt werden sollen, dann muss jeder Schritt vor Ausspruch der Kündigung sorgfältig überlegt werden. Kündigung trotz Schwerbehinderung – wie reagieren? Home / Magazin / Arbeitsrecht / Kündigung und Kündigungsschutz von Schwerbehinderten. Das Integrationsamt muss seinerseits den schwerbehinderten Arbeitnehmer anhören und darf die Einwilligung nur dann erteilen, wenn die ordentliche Kündigung nicht mit der Beeinträchtigung des Betroffenen zusammenhängt. Umgangsregelung: Kostenloses Muster einer Umgangs­vereinbarung zum Download, Zustimmungsfrei kann auch die Kündigung von schwerbehinderten Arbeitnehmern sein, die das 58. Zudem sei sie wegen der fehlenden Anzeige beim Integrationsamt unwirksam. Die Arbeitgeberin beantragte deshalb am 08.04.2016 beim Integrationsamt die Erteilung der Zustimmung zu einer neuen fristlosen Kündigung, die das Amt am 20.04.2016 erteilte. Dies bedeutet, dass ein schriftlicher Antrag des Arbeitgebers auf Zustimmung des Integrationsamtes gemäß § 170 Abs.1 SGB IX erforderlich ist. Die Zustimmung zur Kündigung beantragt die Arbeitgeberin/der Arbeitgeber schriftlich beim Integrationsamt, das für den Sitz seines Betriebes zuständig ist. Ihre Daten werden SSL-verschlüsselt übertragen. Im Falle einer nicht nur vorübergehenden Einstellung eines Betriebes beziehungsweise einer Dienststelle hingegen muss das Integrationsamt seine Entscheidung innerhalb der Monatsfrist treffen, wenn zwischen dem Tag der Kündigung und dem Tag, bis zu dem Lohn oder Gehalt gezahlt wird, mindestens 3 Monate liegen. 5. Schwerbehinderte Menschen besitzen im Arbeitsleben einen besonderen Kündigungsschutz. Nach § 85 Sozialgesetzbuch (SGB) IX genießen insbesondere Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Arbeitnehmer besonderen Kündigungsschutz. Das Zustimmungsverfahren des Integrationsamtes zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses ist in den §§ 170 ff. Der Kündigungsschutz gilt nur für Schwerbehinderte bzw. Unterlässt dies der Arbeitgeber, ist die Kündigung unwirksam (§ 102 Abs. Dies bedeutet, dass der Arbeitgeber vor Ausspruch der Kündigung das Integrationsamt anhören muss. Der besondere Kündigungsschutz bedeutet aber nicht, dass eine Kündigung nicht möglich ist. Das regelt § 168 des neunten Sozialgesetzbuches (SGB IX, bis zum 31.12.2017: § 85 SGB IX). Die Kündigung eines schwerbehinderten Arbeitnehmers durch den Arbeitgeber kann nur erfolgen, wenn das Integrationsamt (früher: Hauptversorgungsstelle) der Kündigung zuvor zugestimmt hat (§ 85 SGB IX). Vielmehr muss jeweils im Einzelfall durch Ihren Arbeitgeber und das Integrationsamt geprüft werden, ob eine Kündigung gerechtfertigt werden kann. Die Kündigungsfrist beträgt gem. Integrationsamt. Kündigung probezeit schwerbehindert integrationsamt. Für schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Menschen besteht nach dem Schwerbehindertenrecht (Teil 3 SGB IX) ein besonderer Kündigungsschutz. Die Zustimmung zur Kündigung beantragt der Arbeitgeber bei dem für den Sitz des Betriebes oder der Dienststelle zuständigen Integrationsamt schriftlich. Eine kurz bemessene Frist ist gerade bei der fristlosen Kündigung wichtig, damit Sie noch innerhalb der in § 626 Abs. Durch das am 04.04.2017 veröffentlichte „Gesetz zum Abbau verzichtbarer Anordnungen der Schriftform im Verwaltungsrecht des Bundes“ ist das bisher geltende Schriftformerfordernis für Anträge auf Zustimmung zur Kündigung schwerbehinderter Menschen entfallen. Der Arbeitgeber ist auch nicht verpflichtet den Betriebsrat oder das Integrationsamt einzuschalten. Sie berät Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Führungskräfte und Betriebsräte vor allem in Kündigungsschutzverfahren sowie bei Fragen zu Abfindung und Aufhebungsverträgen. Stellungnahme zur Kündigung des Schwerbehinderten Herrn […] Sehr geehrte Damen und Herren, am […] hat der Betriebsrat in seiner Sitzung beschlossen, dem Antrag der Geschäftsleitung auf Zustimmung zur Kündigung von Herrn […] mit folgender Begründung nicht zuzustimmen: Der besondere Kündigungsschutz gilt für Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellten Personen. Ob es zustimmt, entscheidet das Amt nach pflichtgemäßem … 1 BetrVG). Das regelt § 168 des neunten Sozialgesetzbuches (SGB IX, bis zum 31.12.2017: § 85 SGB IX). Der Paragraf 170 SGB IX (Neuntes Buch Sozialgesetzbuch) lautet nun wie folgt: "Die Zustimmung zur Kündigung beantragt der Arbeitgeber bei dem für den Sitz des Betriebes oder der Dienststelle zuständigen Integrationsamt schriftlich oder elektronisch ." 4.2. Das „Besondere“ am Kündigungsschutz für schwerbehinderte Arbeitnehmer ist: Der Arbeitgeber muss ein bestimmtes Verfahren einhalten, das es so bei einer „normalen“ Kündigung nicht gibt. JA, BITTE INFORMIEREN SIE MICH KOSTENLOS UND UNVERBINDLICH. Eine Kündigung ist in diesem Falle nur ausnahmsweise zulässig, sofern das Integrationsamt der Kündigung zugestimmt hat. Besucheradresse Kölnische Straße 30 34117 Kassel. Das Integrationsamt ermittelt den Sachverhalt im Rahmen des geltend gemachten, Die Entscheidung des Integrationsamtes ist ein Verwaltungsakt. Schwerbehinderte Menschen, die eine Stelle auf dem Ersten Arbeitsmarkt suchen oder schon haben, bekommen vielfältige Unterstützung vom Integrationsamt im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein. Hier ist bei einer Kündigung durch den Arbeitgeber die vorherige Zustimmung des Integrationsamtes erforderlich (§ 168 SGB IX). Über den allgemeinen Kündigungsschutz hinaus werden Schwerbehinderte nach § 168 SGB IX zusätzlich bei einer Kündigung geschützt. Aufgehoben beziehungsweise weitgehend eingeschränkt ist das Ermessen des Integrationsamtes in den Verfahren auf Zustimmung zur ordentlichen Kündigung hingegen in den folgenden Fällen: In den Verfahren auf Zustimmung zur außerordentlichen Kündigung ist das Integrationsamt in seinem Ermessen dahingehend eingeschränkt, dass es die Zustimmung erteilen soll, wenn kein Zusammenhang zwischen dem Kündigungsgrund und der anerkannten Behinderung besteht. Eine krankheitsbedingte Kündigung führt zum Ausschluss aus der Arbeitswelt. Dabei sind die Parteien zur Mitwirkung verpflichtet. Die Schwerbehinderung wird i.d.R. Diese werden dann auch vom Gesetz zusätzlich durch ein besonderes Verfahren vor einer Kündigung geschützt. Kündigung Schwerbehinderte: Sind Fragen zum Thema offen geblieben? Der Arbeitgeber kann das Verfahren beschleunigen, indem er die Stellungnahmen etwaiger Beteiligter (z.B. Zuständig sind die Integrationsämter in Hildesheim und Oldenburg, wenn der Betriebssitz in Niedersachsen ist bzw. Gleichgestellte, deren Arbeitsverhältnis beim Zugang der Kündigung länger als sechs Monate besteht. Unsere Kanzlei hat sich schon vor langer Zeit auf das digitale Zeitalter eingestellt, daher können Sie uns auch während der Corona-Krise per E-Mail, über unser Kontaktformular oder Telefon kontaktieren.

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