Obwohl die Albüberdeckung nur geringmächtig ist, wird sie häufig landwirtschaftlich genutzt. B. der Müllerfelsen im Wiesenttal bei Streitberg. Die Säure die zur Lösung des Gesteins zur Verfügung steht ist Kohlensäure, sie entsteht durch pflanzliche Reste, die vom Regenwasser gelöst werden. 1977, Nachdr. sauerstofffreien und Schwefelwasserstoffhaltigen Bedingungen, die zur Schwarzfärbung der Gesteine führten. Gruppen. Das Becken war von Hochgebirgen umgeben, deren Verwitterungsschutt sich in unregelmäßigen Zeiträumen und Intensitäten an verschiedenen Stellen und Senken ablagerte. Donat Kamphausen Geologe und Paläontologe am Fränkische Schweiz-Museum in Tüchersfeld In allen Karstgebieten der Erde sind Höhlen die wohl eindrücklichsten Phänomene dieser Landschaftsformen. Der tonig ausgebildete Feuerletten der Trossingen-Formation stellt die Grundwasserdeckschicht dieses Aquifers und gleichzeitig die Grundwassersohle des Rhätsandstein-Aquifers dar. Bernt Schröder: Fränkische Schweiz und Vorland 3. Service. Schon die Romantiker erkannten den Zauber der abwechslungsreichen Mittelgebirgslandschaft nordöstlich von Nürnberg. Die meist auch vorhandenen nicht löslichen Bestandteile können sich an der Erdoberfläche allmählich anreichern und bilden dann die oft lehmige Decke der Albüberdeckung. Der Erlanger Historiker und Geograph Johann Christian Fick benannte in seinem 1807 erschienenen Reisebericht die pitorreske Alblandschaft erstmals als „Fränkische Schweiz". Tektonisch bilden sie das süddeutsche Bruchschollenland. zur Hauptnavigation springenzum Inhaltsbereich springen. Mit steigendem Tonanteil werden die Gesteinsfarben grauer. Im Norden von Bayern im Herzen von Franken (und etwas in der Oberpfalz) liegt der Naturpark Fränkische Schweiz – Frankenjura im Dreieck zwischen den Städten Nürnberg, Bamberg und Bayreuth. Im Quartärs herrschte während des Pleistozän (etwa von 2,6 bis 0,012 Millionen Jahren) eine Folge von Kaltzeiten (Glaziale) und Warmzeiten (Interglaziale). Die Haupttäler markieren im tiefen Karst das Vorfluterniveau: Hier tritt das im umliegenden Karstgebirge strömende Wasser über teils starke Karstquellen wieder zu Tage. Aber auch östlich der Fränkischen Alb bis zur Fränkischen Linie lagerten sich Keuper-Gesteine ab. Heute lagern die meist 5 bis 15 Meter mächtigen Albtone und -lehme größtenteils über gebankten Kalken und greifen nur selten über die Dolomitvorkommen hinweg. Geologie erleben im Geopark Bayern-Böhmen Die Fränkische Schweiz gehört landschaftlich und geologisch zu den attraktivsten Regionen in Mitteleuropa. Dieser zweithöchste Punkt der Region Fränkische Schweiz bietet eine herrliche Fernsicht. Die Trockentäler zeigen alle geomorphologischen Formen fluviatiler Erosion. Die Charakteristik der Sedimentation im Germanischen Becken wird durch eine Abfolge von Faziesgürteln bestimmt. Der deutsche Geologe Friedrich August Quenstedt unterteilte die Jura-Ablagerungen in die Hauptschichtstufen Lias, Dogger und Malm und diese in sechs weitere Unterstufen, die Quenstedtsche Gliederung ein. Weitere Erosionserscheinungen sind ausgedehnte, tief in den Untergrund hinabreichende Höhlensysteme, z. Diese sehr schwache Säure dringt meist in Klüften in das Kalkgestein ein und erweitert diese bis hin zu den gigantischen Ausmaßen gewaltiger, unterirdischer Dome. Diese Sedimente bestehen überwiegend aus Tonsteinen mit einigen eingelagerten Schluffsteinbänken, schluff-sandigen Kalksteinbänken oder Kalksteinbänken mit Chamositooiden. Geschichte, Geologie, Traditionelles und typisch Fränkisches wie Bier, Brennereien und Hofläden - Hier finden Sie alles Wissenswerte. 1977, Nachdr. ! Deshalb gilt es, die Höhlen der Fränkischen Schweiz mit ihren tierischen und sonstigen Bewohnern zu schützen und zu erhalten. Auf reizvollen Pfaden entlang mäandrierender Bäche, vorbei an beeindruckenden Dolomitfelsen und Burgruinen lässt sich gut wandern. Als Fossilien sind praktisch alle damaligen Lebewesen erhalten. Die reinsten Kalke befinden sich im obersten Malm. Sie sind gekennzeichnet durch eine hohe Anzahl oberflächig vorhandenen Kalksteinbruchstücke bzw. Die Bezeichnung Karst wurde von dem östlichen Hinterland von Triest (Oberitalien) abgeleitet, in welchem ein geologisch ähnlich aufgebautes Kalkgebirge auftritt. Die bekannten und berühmten drei großen Schauhöhlen: die Binghöhle in Streitberg, die Sophienhöhle im Ahorntal und die Teufelshöhle bei Pottenstein, entschädigen den interessierten Gast sicherlich reichlich für den Verzicht auf die anderen, noch unberührten Höhlen und Klüfte der Fränkischen Schweiz. Die Geologie der Region Die Fränkische Schweiz ist ein Teil des Fränkischen Jura und als solcher geprägt durch den Karst. Meist sind die Grundwassernichtleiter deutlich geringmächtiger. Auch die meisten Flüsse und Bäche der Fränkischen Schweiz, folgen diesem Muster. Ehemaliger Steinbruch NE von Sengenthal aus Dogger Zeta bis Malm Delta. Chr.) Fränkische Schweiz und Umgebung erleben: Action, Erlebnisse, Abenteuer, Sport, Wandern, Natur und Ausflugsziele in der Fränkischen Schweiz ... Wissenswertes über die Fränkische Schweiz. Diese werden wiederkehrend durch Forsteinwirkung und Bodenbearbeitung an die Oberfläche gebracht, erschweren die Feldarbeit und verringern den Ertrag. ISBN: 3-923871-65-1 (176 S., zahlreiche Abbildungen) € 18,50 (Euro) Auf dem Naturlehrpfad Ebermannstadt werden die Kulturgeschichte der Landschaft, Geologie, Waldbau und Ökologie, einheimische Tiere und Pflanzen auf 67 farbigen Schautafeln während des Weges dargestellt. Viele der Höhlen sind aber noch weitgehend unbekannt und andere mit Sicherheit noch nicht einmal entdeckt. Der Höhepunkt gleich zu Anfang ist der Druidenstein, eine für die fränkische Schweiz typische Felsnadel. Voraussetzung für sämtliche Karsterscheinungen (Höhlen, Dolinen usw.) Ein jüngst entdecktes, urzeitliches Babykrokodil in Solnhofen, die größte Tropfsteinhöhle Deutschlands bei Pottenstein, UNESCO-Weltnaturerbe Grube Messel, geologisch-naturkundliche Wanderungen unter anderem im Rieskrater sowie exklusive Museumsführungen und die Möglichkeit, selbst auf Fossilien-Suche zu gehen, erwarten uns auf dieser Reise mit Biologe … Am Ende der Oberkreide zog sich das Meer wieder zurück. Sie liegen häufig oberhalb der ehemaligen Quelltöpfe in den heutigen Trockentälern. Später errichteten in der frühen Hallstattzeit (ab etwa 800 v. In der Unterkreide wurde Süddeutschland tektonisch gehoben und die Fränkische Alb wurde Festland. Chr.) Fränkische Schweiz – Wandern im Frankenjura. Impressum. Durch das Zusammenspiel von ober- und unterirdischer Auflösung und Entwässerung entstand auf den Kalk- und Dolomitgesteinen in Jahrmillionen die reizvolle und kleinräumige Karstlandschaft der Fränkischen Alb. Diese bildet die Grundlage zur Datierung der chronostratigraphische Entwicklung des Süddeutschen Juras. Beide stehen in engem genetischen Zusammenhang und sind an die gleichen Schollenkanten des konsolidierten Untergrundes gebunden. : 08:00 - 12:00 und 13:00 - 16:00 Uhr Fr. Im „Informationszentrum Naturpark Fränkische Schweiz - Frankenjura“, das sich im alten Bahnhof von Muggendorf befindet, erhalten Besucher auf einer Fläche von rund 175 Quadratmetern einen kleinen Einblick in diese facettenreiche Landschaft. In den Gesteinen der Fränkischen Alb hat sich eine große Anzahl von ihnen in Form von Fossilien mit oft beeindruckendem Detaillierungsgrad erhalten. Direkt neben dem Aussichtsturm dreht sich alles um die Geologie der Region. Entdecken Sie auch das Obstinformationszentrum Fränkische Schweiz in Forchheim mit der angeschlossenen Obstbauversuchsstation in Hiltpoltstein. Die Fränkische Schweiz »Fränkische Schweiz« ist ein künstlicher, werbender Begriff für eine Region, die seit der Zeit der Romantik diesen Namen trägt. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Erkundung und zur nachhaltigen Nutzung des Untergrunds. Besonders bekannt sind der Wattendorfer Plattenkalk aus einem Steinbruch bei Wattendorf nahe Bamberg und die Solnhofener Plattenkalke des Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und des Landkreis Eichstätt. Gespickt mit zahllosen Bergen, Hügeln und markanten Felsformationen ist diese Region ein absolutes Paradies für Kletterer und Wanderer: Hier triffst du auf eine typisch süddeutsche Karstlandschaft mit tief eingeschnittenen Tälern und … Sie zeichnen sich durch ein großes Spektrum von Fossilien mit feinstem Erhaltungsgrad aus. Die Ablagerungen im Rhätium formten den Westteil der Fränkische Alb, das durch weiche Hügelformen gekennzeichnete Albvorland. Die im Gebiet der Fränkischen Alb bestehen mehrere hydrologisch voneinander unabhängige Grundwasserleiter. Geologie Der Naturpark weist zahlreiche geologische Sehenswürdigkeiten auf, die mit dazu beigetragen haben, dass die Fränkische Schweiz über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt geworden ist. Die Mächtigkeit beträgt bis zu etwa 600 Metern. Aktivangebote, Sehenswertes und Veranstaltungen im Naturpark Fränkische Schweiz - Frankenjura e.V. Im Jura entwickelte sich in dem damals vorherrschenden warmen Klima vielfältiges Leben von Fauna und Flora an Land, im Wasser und in der Luft. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte die Erweiterung durch die nunmehr hier stationierten amerikanischen Truppen bis auf die heutige Größe. In den Lehmen und Tonen der Albüberdeckung finden sich regional in stark wechselnder Konzentration rotbraune bis schwarze, erbsen- bis bohnenförmige Erzkügelchen bis etwa 2 cm Durchmesser. Die Fränkische Alb lag zwischen diesen Alpen-Gletschern und dem nördlichen Inlandeis. Diese Wassernot mit den meistens schlechten und gesundheitsgefährdenden Wässern in den Hüllen und Zisternen bewirkte eine sehr niedrige Einwohnerzahl und hohe Kindersterblichkeit. Durch diese Bewegungen, die einer Dehnung gleichzusetzen sind (germanotype Tektonik), erhielt die Fränkische Schweiz eine Wannenstruktur, deren Achse parallel zum Verlauf der Küste des früheren Festlandes (Böhmische Insel) liegt. Die im Rhätium eingeleitete Wende führte zur Geologie und Geographie während der Jurazeit, die vor 199,3 Millionen Jahren begann. 14.04.2020, 18:17. Tropfsteine wurden abgebrochen, Müll in den Dolinen abgeladen, die Bergwacht musste schon öfters ausrücken um allzu Wagemutige aus den engen Schlünden zu bergen. Die Begriffe Lias, Dogger und Malm werden auch heute noch synonym zu den Begriffen Schwarzer, Brauner und Weißer Jura verwendet. Die umfangreiche Sammlung bietet ihnen Einblicke in die Geologie, Archäologie und in die geschichtliche Entwicklung der Region. Datenschutz. der gesamten Harzscholle. Die Ablagerungen bestehen überwiegend aus Kalken, Kalkmergeln und Mergeln oft in wechselnden Schichtfolgen. Vor allem aber leidet die heute noch lebende und vom Aussterben bedrohte Tierwelt der Fränkischen Schweiz an dem ungebrochenem Interesse für ihre Höhlen. Die erste Anlage der heutigen (Trocken-)Talsysteme erfolgte vermutlich im Miozän, vor 23 Millionen Jahren. Die Lehme der Albüberdeckung wurden während der Kaltzeiten durch Vorgänge des Bodenfließens (Solifluktion) umgelagert und mit geringer verwitterten Malmrückständen und kretazischen Resten vermischt. Diese spezielle Erosionsform tritt überall dort auf, wo Kalksteinfelsen offen zutage treten und unter den Witterungseinflüssen verschiedene … Zusätzlich wurde das Regenwasser von den Hausdächern in Zisternen aufgefangen oder mühsam mit Fuhrwerk oder mit Menschenkraft aus Bächen in Tälern oft über steile Wege herauf geschafft. Weitere Ablagerungen bilden die Verwitterungs-Lehme auf den Hochflächen (Albüberdeckung), Flugsande aus der letzten Kaltzeit, Fließerden- und Hangschuttbildungen, Füllungen der Täler sowie junge Quellkalke. Höhlen markieren den unterirdischen Weg des Wassers von der Karstoberfläche zum Grundwasservorfluter. Karsthydrographisch können in der Frankenalb drei Hauptwasserwege unterschieden werden: Die tief eingeschnittenen, teils canyonartigen Haupttäler mit perennierenden Flüssen, die ausgedehnten, nur zur Schneeschmelze oder nach Starkniederschlägen Wasser führenden Trockentalsysteme auf den Hochflächen und das im Gebirgskörper ausgebildete Trennflächengefüge, welches mittelbar die Entstehung der wasserwegsamen Karstphänomene (z. Die Jura-Sedimente bilden den größten Teil der in der Fränkischen Alb auftretenden Ablagerungsfolgen. In der darüber liegenden Eisensandstein-Formation (Dogger beta) kommen bereits Flöze aus eisenoxidhaltigen Sandsteinen vor. Der Grundwassernichtleiter bildet die Sohle des Wasserflusses, während in dem Grundwasserleiter mit seinen Poren, Klüften und anderen Hohlräumen das Wasser fließen kann. Aus diesen Sedimenten wird geschlossen, dass die Karstlandschaft der Fränkischen Alb zumindest teilweise in der Unterkreidezeit entstand und damit über 100 Millionen Jahre alt ist. Im Gegensatz zum Walberla ist am Rodenstein das Klettern erlaubt - Informationen dazu finden Sie bei frankenjura.com November 2020 um 17:46 Uhr bearbeitet. Fränkische Schweiz - Urlaub in Bayern! Die Wasser führenden Haupttäler der Frankenalb sind tief in das Karstgebirge eingeschnitten und stehen mit ihren Wasserreichtum im krassen Gegensatz zu den wasserlosen Hochflächen der Alb. Mit der Öffnung des Zentralatlantiks vor etwa 150 Millionen Jahren infolge eines Grabenbruchssystems (engl. Autor: Dr. rer. Die beiden Gipfel der Ehrenbürg, das Walberla im Norden und der Rodenstein im Süden, sind ca. Die groben Züge der heutigen Landschaft entstanden bis zum Ende bis Neogens. Durch den mittlerweile einsetzenden Massentourismus beginnen bereits einige der schönsten Höhlen Schaden zu nehmen. Als charakteristisches Merkmal haben sich die Kalkscherbenäcker herausgebildet. Sie stellt eine geologische Verwerfung dar, die bereits im Rahmen der Variszischen Orogenese oder noch früher angelegt und später reaktiviert wurde. Aufl. Die nördlichen Ausläufer der Fränkischen Alb reichen bis zum Staffelberg und zum benachbarten Kordigast nahe dem Main. Die Oberkreide-Sedimente verschütteten das Unterkreide-Karstrelief vollständig. Die Malmgesteine reichen von den hellen Mergeln und Mergelkalken des untersten Malm alpha bis zu den Riff-dolomiten des Malm zeta. Die Fränkische Schweiz ist der nördliche Teil der Fränkischen Alb. Die Attraktivität des Begriffs und der Region sind unverändert hoch, doch haben sich die Formen des Tourismus gewandelt. In seiner Gesamtheit stellt der Malm-Aquifer ein mächtiges, ergiebiges Karstwasser-Reservoir dar, welches aber aufgrund der karstspezifischen Oberflächenentwässerung und dem damit verbundenen Eintrag von Schadstoffen zunehmend gefährdet ist. Die intakte Natur- und Kulturlandschaft lässt sich in mehrere Bereiche untergliedern, wobei den bekanntesten die zahlreichen Tropfsteinhöhlen ausmachen. Daher verwundert es nicht, dass die Fränkische Schweiz, Bestandteil der Frankenalb (fränkisches Schichtstufenland) wohl eine der höchsten Geotopdichten Deutschlands aufweist. Die intensiven Verkarstungserscheinungen in den Kalken, Mergeln und Dolomiten der Weißjuraschichten bedingten eine extreme Wasserarmut auf der Alb, unter der die Bevölkerung auf der gesamten Albhochfläche jahrhundertelang zu leiden hatte. Franconian Switzerland (German: Fränkische Schweiz) is an upland in Upper Franconia, Bavaria, Germany, and a popular tourist retreat.Located between the River Pegnitz in the east and the south, the River Regnitz in the west and the River Main in the north, its relief, which reaches 600 metres in height, forms the northern part of the Franconian Jura (Frankenjura). B. Höhlen, Ponore, Dolinen, Karstquellen) sowie die Anlage der (Trocken-)Täler bedingt hat. Dort kam es zum Abtransport der in den Höhlen lagernden, eisenreichen Verwitterungsmassen in die wassererfüllten Poljen, in die meeresüberfluteten Täler am Jura-Ostrand sowie in die Oberpfälzer Bucht (siehe auch Oberpfälzisches Hügelland). Seit 1972 finden hier immer wieder Versuche zu neuen Sorten und Unterlagen statt. Die Ornatenton-Formation des Dogger zeta bildet zusammen mit den Kalkmergeln des Malm alpha eine Aquifuge, die den Dogger-Grundwasserleiter vom überlagernden Malm-Karstaquifer hydrologisch trennt. Vor allem fällt auf, daß sowohl in der Färbung der Tropfsteine und Sinter, als auch in der Farbe der eiszeitlichen Knochen, eine große Variationsbreite vorhanden ist. Einige von ihnen waren noch bis ins Mittelalter wasserführend. 1992. Hiermit war erstmals in der Geschichte der Geologie die feinstratigraphische Gliederung einer Formation geschaffen worden. 750 m voneinander entfernt. Die Felsen der Fränkischen Schweiz. Erstellt Davon profitierten die Bewohner in zunehmendem Maße. Sie umfasst dunkelgraue bis hellgraue Kalkmergel mit einigen darin eingelagerten Kalkbänken und erreicht eine maximale Mächtigkeit von 25 bis 125 m. Die obersten fränkischen Ablagerungen befinden sich in der Rennertshofen-Formation[7] und der obersten Neuburg-Formation[8]. So bildete sich die Grundlage für eine menschliche Besiedelung. Das Germanische Becken war eine intra-kontinentale Senke, die sich nach dem Austrocknen des Zechsteinmeeres vor etwa 200 Millionen Jahren infolge weiterer Krustenabsenkungen nach Süden ausweitete. ), führten die meisten Trockentäler der Albhochfläche noch Wasser. Bereits im frühen Paläogen setzte unter tropischen Klimabedingungen erneut flächenhafte Verkarstung der Malmtafel ein. Damit verbunden waren unterschiedliche Sedimentationsbedingungen, die sich in den lithostratigraphischen Gruppen des Süddeutschen Juras widerspiegeln. Einige von ihnen wurden schon vor über 200 Jahren entdeckt und erschlossen. Die geologische Karten der Landesgeologie bilden zurzeit den einzigen flächendeckenden Datensatz über den Aufbau des Untergrunds in der Schweiz. 209 mya) in der Trias angelegt. Lang anhaltende, eisige Winde verwehten das verwitterte Gesteinsmaterial als Flugsand oder Löss und lagerten es in geschützten Lagen wieder ab. Der Schwarze Jura besteht überwiegend aus dunklen Sandsteinen, Tonen, Mergeln und Kalksteinen, die zum Teil auch, Im Braunen Jura (Dogger) entstanden vor zwischen 175 und 161 Millionen Jahren unter. Die Ortschaften auf der Albhochfläche wurden deshalb bevorzugt auf diesen – nur regional verbreiteten – wasserstauenden Schichten angelegt. Der Grund hierfür ist im unterschiedlichen Reinheitsgrad der in den Höhlen wachsenden Tropfsteine zu sehen. Aus den Karten werden sowohl digitale Datensätze als auch 3D-Modelle des Untergrunds abgeleitet. Geologie Der Naturpark weist zahlreiche geologische Sehenswürdigkeiten auf, die mit dazu beigetragen haben, dass die Fränkische Schweiz über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt geworden ist. Mit einer Fläche von über 2.300 Quadratkilometern ist … Geologische Karte der Schweiz. Abraumhalden, z. Eine Rohrnetz-Wasserversorgung für die Ortschaften gab es aus Geldmangel vor etwa 1938 noch nicht. Fränkische Schweiz Museum Tüchersfeld - In spannender Weise zeigt das Fränkische Schweiz Museum in Tüchersfeld alle Aspekte des faszinierenden Landschaftsraums Fränkische Schweiz. Nach ihrer Farbe untergliedert sich diese Gesteinseinheit von unten nach oben in den Schwarzen Jura (Lias), den Braunen Jura (Dogger) und den Weißen Jura (Malm). Das Oberflächenwasser sammelte sich in vorhandenen Tümpeln oder in angelegten Hüllen (Erdgruben). In den Warmzeiten war wiederum Tiefenerosion möglich. Es ist eine charakteristische Berg- und Hügellandschaft mit markanten Felsformationen und Höhlen sowie einer hohen Dichte an Burgen und Ruinen. Das Gebiet wurde Festland, und es begannen die Abtragungsprozesse, welche noch andauern. Das auffälligste Merkmal von Karstregionen ist das weitgehende Fehlen von oberirdischen Flüssen. Vieles deutet darauf hin, dass die Dolomitkuppen schon im subtropischen Klima der älteren Kreidezeit aus dem umgebenden Gestein herauspräpariert wurden. Aufl. Bei der, Die ungebankte Massenkalksteinfazies repräsentiert eine biogene Carbonatbildung, die von Lebewesen mit kalkhaltigen Schalen oder Skeletten des, Die Plattenkalkfazies bildete sich zwischen. Der Prallhang des Mains am Trimensel oder auch Trimeusel ist der wohl eindrucksvollste Lias-Aufschluss mit der mächtigsten Ausbildung des Posidonienschiefers in ganz Nordbayern. Das meist unterirdisch abfließende Wasser bewirkt auch heute noch eine Wasserarmut auf der Albhochfläche. Diese Vorgänge datieren noch vor dem Cenomanium (ab etwa 100 mya) der Kreide. Die Schichtenfolge der Germanischen Trias bildet das untere Stockwerk, auf dem die Gesteinsfolgen der Fränkischen Alb aufliegen. Die Geologie der Fränkischen Schweiz. Die Frankenalbfurche wird durch leichte Queraufwölbungen gegliedert, die mehrere Mulden und Gräben trennen. -mulde. Der lithologische Übergang zwischen beiden Abschnitten ist fließend, und der Carbonatgehalt steigt mehr oder weniger kontinuierlich an. Sie haben meistens den herzynischen Verlauf der gesamten Furche, aber verschiedene Entwicklungsstadien des gleichen tektonischen Vorgangs. Die darüber folgenden Sandsteine des obersten Dogger beta sowie die Oolithkalke und Mergelkalke des Dogger gamma bis epsilon besitzen ebenfalls Grundwasser leitende Eigenschaften. Diese Seite wurde zuletzt am 16. Informationen zu den wichtigsten Höhlen der Fränkischen Schweiz. Sie sind Bestandteil der lithostratigraphischen Gesteinseinheit des Süddeutschen Jura. Grundwasserleitend sind die gebankten und meist gut geklüfteten Eisensandsteine des Dogger beta. Er stellt die klassische Ausbildung der Kalke und Dolomite dar. 20.12.2019, 12:21 Der Weiße Jura (Malm) wurde vor etwa 161 bis 150 Millionen Jahre am Grund eines flachen und warmen Schelfmeeres sedimentiert, welches damals Süddeutschland bedeckte. Geologie erleben im Geopark Bayern-Böhmen Die Fränkische Schweiz gehört landschaftlich und geologisch zu den attraktivsten Regionen in Mitteleuropa. Der nördliche Bereich dieses Grundgebirges wird von den vorgelagerten Sedimentdecken durch die sehr gut aufgeschlossene Fränkische Linie getrennt. Die heutigen Flusstäler waren damals überwiegend versumpft und zur Dauerbesiedlung nicht geeignet. Die geologische Karte der Schweiz zeigt die geologischen Verhältnisse und die Verbreitung der Gesteine an der Erdoberfläche. Die Gesteine des Weißen Jura unterlagen seit der Kreidezeit, ab 145 Millionen Jahren, der Verkarstung. Fränkische Schweiz Museum Tüchersfeld - In spannender Weise zeigt das Fränkische Schweiz Museum in Tüchersfeld alle Aspekte des faszinierenden Landschaftsraums Fränkische Schweiz. Viele sind reich an besonders attraktiven Tropfsteinen, andere weisen einen großen Reichtum an fossilen Knochen auf. Diese Hüllen dienten zur Minimaldeckung des Wasserbedarfs von Mensch und Tier. Entsprechend dem zyklischen Klimagang entstanden so in den Kaltzeiten in den Tälern Akkumulationen. Sowohl die kretazischen Schutzfeldschichten als auch die paläogenen Tone der Albüberdeckung wirken als wasserstauende Horizonte, auf denen sich das Niederschlagswasser in kleinen Tümpeln sammeln kann. Die basale Schicht des Weißen Jura in der Fränkischen Alb wird gebildet durch die Dietfurt-Formation[6], die an die weiter westlich liegende Impressamergel-Formation anschließt. Von tiefschwarz bis fast weiß können sowohl Knochen als auch Tropfsteine variieren. sind säurelösliche Gesteine, also Kalke und Dolomit. Sie sind Bestandteil der lithostratigraphischen Gesteinseinheit des Süddeutschen Jura. Die Schichtkalksteinfazies besteht generell aus einem unteren Paket aus Tonmergeln bis Mergelkalken und einen oberen Abschnitt aus meist sehr ebenflächig gebankten Kalksteinen. Die unterste Doggerstufe, der Opalinuston-Formation, besteht aus überwiegend einheitlichen Tonen und Tonsteinen mit einzelnen Lagen aus Toneisenstein-Geoden (Hohlräumen). In der vereinfachten Karte sind di… Direkt neben dem Aussichtsturm dreht sich alles um die Geologie der Region. Die lehmig-tonige Albüberdeckung entstand unter dem tropischen Klima des Paläogens durch die Verwitterung von Malmkalken und -mergeln. ISBN: 3-923871-65-1 (176 S., zahlreiche Abbildungen) € 18,50 (Euro) Von Gesteinsformationen bis zu Tropfsteinhöhlen - hier finden Sie alles Wissenswerte über die Geologie der Fränkischen Schweiz. Chr.). die Kelten ihre Wohnstätten und bauten auf den Dolomitkuppen der Alb beeindruckende Höhenburgen und Viereckschanzen. Das Buch stellt spannende Wanderungen durch die Fränkische Schweiz dar und erklärt mit aussagekräftigen Zeichnungen, Karten und Querschnitten den geologischen Aufbau und die geomorphologischen Abläufe entlang der Wegstrecken. Sie besteht aus flachen, nicht von einer Metamorphose überprägten sedimentären terrestrischen und marinen Ablagerungen in Form mächtiger Schichten aus Ton, Calciumcarbonat und Mergel. Das Süddeutsche Schichtstufenland bzw. wurden diese Bohnerze in vielen Erzschürfen abgebaut und zu Eisen verhüttet. Beim darüber liegenden Doggersandstein wirkt die unterlagernde Opalinuston-Formation (Dogger alpha) wasserundurchlässig und stellt die Sohle des Dogger-Aquifers dar. Aus mechanischen Gründen tritt noch eine zweite, wichtige Kluftrichtung auf und zwar jene, die mit der herzynischen Richtung , exakt einen Winkel von 90 Grad bildet. Die Fränkische Schweiz, der nördliche Teil der Fränkischen Alb, liegt in Oberfranken zwischen den Städten Bamberg, Bayreuth und Erlangen. Meeresablagerungen, die Faltung der Alpen und des Juras, die Abtragung der Gebirge sowie die Vergletscherungen prägten das Aussehen der heutigen Schweiz. Trotz der einheitlichen Entstehung der Höhlen in der Fränkischen Schweiz, weist doch jede ihre Besonderheit auf. Kernland ist die Fränkische Schweiz mit ihrem Hauptfluss, der Wiesent, und dem Veldensteiner Forst, einem der größten geschlossenen Waldgebiete in Bayern. Fossile Riffe sind deshalb das ideale Ausgangssediment zur Höhlenbildung gewesen, weil neben den kalkabscheidenden Organismen (Schwämme, Korallen etc), die große kompakte Gesteinskörper bilden, noch sehr viele, das Riff zerstörende Organismen in diesem Lebensraum vorkamen, welche den sogenannten "Riffschutt" lieferten, der während der Verkarstung besonders leicht ausgewaschen werden konnte. Lithostratigraphisch basieren die Gesteine der Fränkischen Alb auf den überwiegend Sand- und Tonsteinen des Oberen Keupers im Keuperbergland. 1992. | Geändert Im Becken hatten sich auch temporär Seen gebildet, die oft eher einem eintrocknenden Salzsee als einem mit reichem Leben erfüllten Süßwasser-Reservoir glichen. "Fränkische Schweiz" beschreibt den nordwestlichen Teil des Frankenjuras und umfasst im weitesten Sinne das Kleinziegenfelder Tal, Wiesenttal, Püttlachtal, Trubachtal und deren Seitentäler. An Steilhängen zeigen sich die massigen Riffdolomite heute als schmutziggraue, blockartig zerlegte Felstürme mit glatten Wänden, z. In der Zeit zwischen Sedimentation und Verkarstung unterliegen die Karstgebiete nicht nur den exogenen landschaftsbildenden Kräften wie zum Beispiel Regen und Wind, sondern auch den endogenen Kräften der Erde, wie Erdbeben usw., die im wesentlichen durch die Dynamik der Erde verursacht werden und zu Verfaltungen und Dehnungen führen. Dieses grenzt an die Fränkische Linie, die das Tafeldeckgebirge des Süddeutschen Schichtstufenlandes nach Osten und Nordosten gegen das variszische Grundgebirge abgrenzt. Herzynisch bezieht sich auf den Westnordwest–/Ostsüdost-Verlauf der Harznordrandverwerfung bzw. Auch Umlagerungen der Sedimente vom Rand in Richtung Zentrum und umgekehrt fanden statt. Die Ablagerung der Sedimentschichten im Schwarzen Jura erfolgte oft unter reduzierenden bzw. Tektonische Kräfte erzeugten beiderseits der Frankenalbfurche Verbiegungen von Gesteinsschichten (siehe Flexur) und Abschiebungen. Dabei wurde das ursprüngliche Gefüge des Gesteins inklusive der Fossilien weitgehend unkenntlich, das Gestein zeigt dann ein grobkristallines, oft als „zuckerkörnig“ beschriebenes Erscheinungsbild. Dieser dritthöchste Punkt der Region Fränkische Schweiz bietet eine herrliche Fernsicht. Es war oft krank, abgemagert und überarbeitet. Die so gelösten Stoffe lagern sich zum geringen Teil oberirdisch ab, werden aber größtenteils mit dem Wasser unterirdisch abgeführt. Ihre Ausformung erfuhren diese Trockentalsysteme unter eiszeitlichen Bedingungen durch die oberflächlich abfließenden Schmelzwässer über die durch Permafrost verschlossenen Karsthohlräume. Intern. Diese Transgressionen kamen von einem Ausläufer eines in nördlicher Richtung liegenden Meeres. In der Oberkreide wurden unter lateritischen Verwitterungsbedingungen auch die Farberden gebildet, die u. a. bei Amberg, Pommelsbrunn und Betzenstein bis in die Neuzeit hinein abgebaut wurden. Die oberen Bereiche der Malmschichten, insbesondere die Riffkalke, wurden sekundär durch Zufuhr von Magnesium dolomitisiert und in den sogenannten Frankendolomit umgewandelt. Die Sedimentgesteine der Fränkischen Alb lagerten sich westlich vor den Grundgebirgen des Saxothuringikums, einer tektonischen Einheit des Variszischen Gebirges ab. Rift) zwischen Gondwana und Laurasia öffnen sich im Bereich des alpinen Sedimentationsraums kleinere ozeanische Becken. ... daß der Fränkische und Oberpfälzer Jura das größte und das am frühesten durchforschte Karstgebiet Deutschlands ist. "Quackenburg" mit "Quackenschloss" aus Frankendolomit mit Brachiopoden-Fossilien, SSW von, Lias-Aufschluss im Teufelsgraben S von Oedhof/, Landesumweltportal Umwelt Navigator Bayern.

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