Die Geologie der Fränkischen Alb wird bestimmt von einer Schichtstufe des Süddeutschen Schichtstufenlands. Deshalb gilt es, die Höhlen der Fränkischen Schweiz mit ihren tierischen und sonstigen Bewohnern zu schützen und zu erhalten. Hier finden Sie uns: Tourismuszentrale Fränkische Schweiz Oberes Tor 1 91320 Ebermannstadt Tel. Der vormals weitgehend kontinentale Ablagerungsraum wurde nun allmählich vom Meer überflutet. Auch die Fränkische Schweiz ist ein typisches Karstgebiet. Der nördliche Bereich dieses Grundgebirges wird von den vorgelagerten Sedimentdecken durch die sehr gut aufgeschlossene Fränkische Linie getrennt. In der obersten Doggerschicht, der Sengenthal-Formation[5], die mit der Ornatenton-Formation der Schwäbischen Alb und anderen weiter westlich liegenden Formationen verzahnt ist, stehen überwiegend Tonsteine mit einigen eingelagerten Eisenoolith-Bänken, glaukonitischen Sandsteinen und einem Horizont mit Kalkkonkretionen sowie Oolithkalken und -mergeln an. Der Grundwassernichtleiter bildet die Sohle des Wasserflusses, während in dem Grundwasserleiter mit seinen Poren, Klüften und anderen Hohlräumen das Wasser fließen kann. Direkt neben dem Aussichtsturm dreht sich alles um die Geologie der Region. Bei der unterirdischen Grundwasserleitung sind die nicht wasserdurchlässige Schicht, der Grundwassernichtleiter, oder auch Aquifuge genannt, und der Grundwasserleiter, auch Aquifere (Wasserträger) bezeichnet, von besonderer Bedeutung. Die Attraktivität des Begriffs und der Region sind unverändert hoch, doch haben sich die Formen des Tourismus gewandelt. Diese Sedimente bestehen überwiegend aus Tonsteinen mit einigen eingelagerten Schluffsteinbänken, schluff-sandigen Kalksteinbänken oder Kalksteinbänken mit Chamositooiden. Tektonische Kräfte erzeugten beiderseits der Frankenalbfurche Verbiegungen von Gesteinsschichten (siehe Flexur) und Abschiebungen. Im Jura entwickelte sich in dem damals vorherrschenden warmen Klima vielfältiges Leben von Fauna und Flora an Land, im Wasser und in der Luft. Von Gesteinsformationen bis zu Tropfsteinhöhlen - hier finden Sie alles Wissenswerte über die Geologie der Fränkischen Schweiz. Die Geologie der Region Die Fränkische Schweiz ist ein Teil des Fränkischen Jura und als solcher geprägt durch den Karst. Die Schichtkalksteinfazies besteht generell aus einem unteren Paket aus Tonmergeln bis Mergelkalken und einen oberen Abschnitt aus meist sehr ebenflächig gebankten Kalksteinen. Lang anhaltende, eisige Winde verwehten das verwitterte Gesteinsmaterial als Flugsand oder Löss und lagerten es in geschützten Lagen wieder ab. Geotop-Schautafel des Lokale Aktionsgruppe Kulturerlebnis Fränkische Schweiz e. V. Heroldsmühle bei Heiligenstadt in Oberfranken. Überall auf der Erde, wo dieser Vorgang zu beobachten ist, wurde das lösbare Kalkgestein in Flachmeeresgebieten, fast immer in tropischen Breiten und oft in Riffbereichen abgelagert. zur Hauptnavigation springenzum Inhaltsbereich springen. Das Museum ist in landschaftlich reizvoller Lage unterhalb hoch ragender Kalksteinfelsen im so genannten Judenhof, einem anstelle der im … Chr.) Exemplarisch wird nachstehend eine kleine Auswahl aufgeführt. Heute lagern die meist 5 bis 15 Meter mächtigen Albtone und -lehme größtenteils über gebankten Kalken und greifen nur selten über die Dolomitvorkommen hinweg. Die Malmgesteine reichen von den hellen Mergeln und Mergelkalken des untersten Malm alpha bis zu den Riff-dolomiten des Malm zeta. Mit dem Eintritt des Meerwassers in die Täler des Juragebirges stieg auch der Karstwasserspiegel in der Malmtafel an. Viele der Höhlen sind aber noch weitgehend unbekannt und andere mit Sicherheit noch nicht einmal entdeckt. Die Fränkische Alb, auch Frankenalb, Fränkischer Jura oder Frankenjura genannt, ist ein bis 656,4 m ü. NHN, in auswärtigen Ausläufern sogar bis 689,4 m hohes Mittelgebirge, das zum Südwestdeutschen Schichtstufenland in Bayern gehört und die noch deutlich höhere Schwäbische Alb jenseits des Nördlinger Rieses nach Ostnordosten und schließlich nach Nordnordwesten … Das Süddeutsche Schichtstufenland bzw. Impressum. Viele sind reich an besonders attraktiven Tropfsteinen, andere weisen einen großen Reichtum an fossilen Knochen auf. Die so gelösten Stoffe lagern sich zum geringen Teil oberirdisch ab, werden aber größtenteils mit dem Wasser unterirdisch abgeführt. Bei einer solchen Lehmüberdeckung spricht man vom „bedeckten“ Karst, im Gegensatz zum „nackten“ Karst, bei welchem das Gestein offen zutage liegt. Weitere Erosionserscheinungen sind ausgedehnte, tief in den Untergrund hinabreichende Höhlensysteme, z. Beim darüber liegenden Doggersandstein wirkt die unterlagernde Opalinuston-Formation (Dogger alpha) wasserundurchlässig und stellt die Sohle des Dogger-Aquifers dar. Die Mächtigkeit beträgt bis zu etwa 600 Metern. Das Germanische Becken war eine intra-kontinentale Senke, die sich nach dem Austrocknen des Zechsteinmeeres vor etwa 200 Millionen Jahren infolge weiterer Krustenabsenkungen nach Süden ausweitete. Überreste von Siedlungen stammen aus der Hügelgräberbronzezeit (ab etwa 1.600 v. Wenn man den gut 20 Meter hohen Aussichtsturm erklommen hat, reicht die Sicht sogar bis ins Fichtelgebirge. Gegen Ende des Oberen Keuper (Rhätium) breitete sich das Meer in südöstlicher Richtung aus. Sie umfasst dunkelgraue bis hellgraue Kalkmergel mit einigen darin eingelagerten Kalkbänken und erreicht eine maximale Mächtigkeit von 25 bis 125 m. Die obersten fränkischen Ablagerungen befinden sich in der Rennertshofen-Formation[7] und der obersten Neuburg-Formation[8]. B. von ICE-Tunnelbauten oder der Wasserstraße des Rhein-Main-Donau-Kanals, und auch als Oberflächenablagerungen. Vor allem fällt auf, daß sowohl in der Färbung der Tropfsteine und Sinter, als auch in der Farbe der eiszeitlichen Knochen, eine große Variationsbreite vorhanden ist. Im Becken hatten sich auch temporär Seen gebildet, die oft eher einem eintrocknenden Salzsee als einem mit reichem Leben erfüllten Süßwasser-Reservoir glichen. Vor allem aber leidet die heute noch lebende und vom Aussterben bedrohte Tierwelt der Fränkischen Schweiz an dem ungebrochenem Interesse für ihre Höhlen. Erlebnisreicher Urlaub in der Fränkischen Schweiz. Sie sind Bestandteil der lithostratigraphischen Gesteinseinheit des Süddeutschen Jura. Eine Auswahl an Geotopen veranschaulicht verschiedene geologische, geomorphologische und hydrologische Ausbildungen und Erscheinungsformen: Bayerisches Landesamt für Umwelt, Webseite, Geotop-Schautafel des Bayerisches Staatsministeriums für Umwelt, Geotop-Schautafel des Bayerisches Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz. Eine Rohrnetz-Wasserversorgung für die Ortschaften gab es aus Geldmangel vor etwa 1938 noch nicht. In der darüber liegenden Eisensandstein-Formation (Dogger beta) kommen bereits Flöze aus eisenoxidhaltigen Sandsteinen vor. Sowohl die kretazischen Schutzfeldschichten als auch die paläogenen Tone der Albüberdeckung wirken als wasserstauende Horizonte, auf denen sich das Niederschlagswasser in kleinen Tümpeln sammeln kann. B. Höhlen, Ponore, Dolinen, Karstquellen) sowie die Anlage der (Trocken-)Täler bedingt hat. Trotz der einheitlichen Entstehung der Höhlen in der Fränkischen Schweiz, weist doch jede ihre Besonderheit auf. 1992. 1992. Bei der Verkarstung werden vor allem die Kalk- und Dolomitgesteine durch das aus der Luft und dem Oberboden stammende, mit Kohlendioxid angereicherte Niederschlagswasser aufgelöst. In seiner Gesamtheit stellt der Malm-Aquifer ein mächtiges, ergiebiges Karstwasser-Reservoir dar, welches aber aufgrund der karstspezifischen Oberflächenentwässerung und dem damit verbundenen Eintrag von Schadstoffen zunehmend gefährdet ist. Sie sind gekennzeichnet durch eine hohe Anzahl oberflächig vorhandenen Kalksteinbruchstücke bzw. Intern. Die erste Anlage der heutigen (Trocken-)Talsysteme erfolgte vermutlich im Miozän, vor 23 Millionen Jahren. Die hellen bis weißen Gesteinsfarben des Malms sind bedingt durch das starke Vorherrschen von Carbonatgesteinen. Fränkische Schweiz Museum Tüchersfeld - In spannender Weise zeigt das Fränkische Schweiz Museum in Tüchersfeld alle Aspekte des faszinierenden Landschaftsraums Fränkische Schweiz. Entdecken Sie auch das Obstinformationszentrum Fränkische Schweiz in Forchheim mit der angeschlossenen Obstbauversuchsstation in Hiltpoltstein. Hier stehen die ältesten geologischen Schichten an: Sandsteine und Tone des Oberen Keupers mit einem Alter von etwa 200 Millionen Jahren. Die intakte Natur- und Kulturlandschaft lässt sich in mehrere Bereiche untergliedern, wobei den bekanntesten die zahlreichen Tropfsteinhöhlen ausmachen. Daher verwundert es nicht, dass die Fränkische Schweiz, Bestandteil der Frankenalb (fränkisches Schichtstufenland) wohl eine der höchsten Geotopdichten Deutschlands aufweist. Mit der Öffnung des Zentralatlantiks vor etwa 150 Millionen Jahren infolge eines Grabenbruchssystems (engl. Im Quartärs herrschte während des Pleistozän (etwa von 2,6 bis 0,012 Millionen Jahren) eine Folge von Kaltzeiten (Glaziale) und Warmzeiten (Interglaziale). ISBN: 3-923871-65-1 (176 S., zahlreiche Abbildungen) € 18,50 (Euro) Sie ist durch graue, bräunliche, zum Teil auch gelbliche Mergel- und Mergelkalksteine charakterisiert, in die sich knollige Kalke und Kondensationshorizonte, („Ammonitenseifen“, dichte Ansammlungen von Ammoniten) einschalten können. Dabei wurde das ursprüngliche Gefüge des Gesteins inklusive der Fossilien weitgehend unkenntlich, das Gestein zeigt dann ein grobkristallines, oft als „zuckerkörnig“ beschriebenes Erscheinungsbild. Vom Liegenden (unten) zum Hangenden(oben) sind dies der Burgsandstein, der Rhätsandstein, der Doggersandstein, der Malmkarst sowie – untergeordnet – die quartären Talfüllungen. "Hersbrucker Schweiz" beschreibt den etwas kleineren südöstlichen Teil des Mittelgebirges und meint im wesentlichen das Pegnitztal und dessen Seitentäler. Die bekannten und berühmten drei großen Schauhöhlen: die Binghöhle in Streitberg, die Sophienhöhle im Ahorntal und die Teufelshöhle bei Pottenstein, entschädigen den interessierten Gast sicherlich reichlich für den Verzicht auf die anderen, noch unberührten Höhlen und Klüfte der Fränkischen Schweiz. 20.12.2019, 12:21 Die Charakteristik der Sedimentation im Germanischen Becken wird durch eine Abfolge von Faziesgürteln bestimmt. Wahrscheinlich bereits von der Hallstattzeit (ab etwa 800 v. Er stellt die klassische Ausbildung der Kalke und Dolomite dar. Durch diese Bewegungen, die einer Dehnung gleichzusetzen sind (germanotype Tektonik), erhielt die Fränkische Schweiz eine Wannenstruktur, deren Achse parallel zum Verlauf der Küste des früheren Festlandes (Böhmische Insel) liegt. Die oberen Bereiche der Malmschichten, insbesondere die Riffkalke, wurden sekundär durch Zufuhr von Magnesium dolomitisiert und in den sogenannten Frankendolomit umgewandelt. Fränkische Schweiz – Wandern im Frankenjura. Sie liegen häufig oberhalb der ehemaligen Quelltöpfe in den heutigen Trockentälern. Zwar erreichen ihre Gipfel nur überschaubare Höhen, aber ihre sanften Hügel, ihre Höhlen, Dörfer, Burgen und Kletterrouten machen sie zum Lieblingsziel für Abenteurer und Romantiker gleichermaßen. Als charakteristisches Merkmal haben sich die Kalkscherbenäcker herausgebildet. Bernt Schröder: Fränkische Schweiz und Vorland 3. Ihre Ausformung erfuhren diese Trockentalsysteme unter eiszeitlichen Bedingungen durch die oberflächlich abfließenden Schmelzwässer über die durch Permafrost verschlossenen Karsthohlräume. Der tonig ausgebildete Feuerletten der Trossingen-Formation stellt die Grundwasserdeckschicht dieses Aquifers und gleichzeitig die Grundwassersohle des Rhätsandstein-Aquifers dar. Ein jüngst entdecktes, urzeitliches Babykrokodil in Solnhofen, die größte Tropfsteinhöhle Deutschlands bei Pottenstein, UNESCO-Weltnaturerbe Grube Messel, geologisch-naturkundliche Wanderungen unter anderem im Rieskrater sowie exklusive Museumsführungen und die Möglichkeit, selbst auf Fossilien-Suche zu gehen, erwarten uns auf dieser Reise mit Biologe … Unter dieser Albüberdeckung liegen oft die so genannten Schutzfeldschichten aus der Kreidezeit, die aus bunten, oft leuchtend roten, gelegentlich grobsandigen bis kaolinitischen Lehmen bestehen. Tropfstein-Höhlen. Die Schichtenfolge der Germanischen Trias bildet das untere Stockwerk, auf dem die Gesteinsfolgen der Fränkischen Alb aufliegen. Die Aufschlüsse des Süddeutschen Jura zeigen eine vollständige Abfolge von den Sandsteinen des oberen Keupers über die unterschiedlichen Gesteine des Schwarzen Juras und Braunen Juras bis zu den Kalkstein- und Dolomitsteinschichten des Weißen Juras. Die Ablagerungen im Rhätium formten den Westteil der Fränkische Alb, das durch weiche Hügelformen gekennzeichnete Albvorland. Dazu kommen das Obere Maintal, die Hersbrucker Alb und der Oberpfälzer Jura. Die Frankenalbfurche wird durch leichte Queraufwölbungen gegliedert, die mehrere Mulden und Gräben trennen. Sie besteht aus flachen, nicht von einer Metamorphose überprägten sedimentären terrestrischen und marinen Ablagerungen in Form mächtiger Schichten aus Ton, Calciumcarbonat und Mergel. sind säurelösliche Gesteine, also Kalke und Dolomit. Die Ortschaften auf der Albhochfläche wurden deshalb bevorzugt auf diesen – nur regional verbreiteten – wasserstauenden Schichten angelegt. Damit verbunden waren unterschiedliche Sedimentationsbedingungen, die sich in den lithostratigraphischen Gruppen des Süddeutschen Juras widerspiegeln. Die darüber folgenden Sandsteine des obersten Dogger beta sowie die Oolithkalke und Mergelkalke des Dogger gamma bis epsilon besitzen ebenfalls Grundwasser leitende Eigenschaften. Diese sogenannten Bohnerze sind Brauneisenerz-Konkretionen, die ihre Entstehung einer Eisenerzausfällung aus Verwitterungslösungen im Boden verdanken. Darüber folgen Tone der Trossingen-Formation (Feuerletten) und die Sandsteine des sogenannten Rhätolias, einer Übergangsschicht vom Oberen Keuper bis zum Lias, Alpha 2, einer unteren Schicht im Schwarzen Jura. Meist sind die Grundwassernichtleiter deutlich geringmächtiger. Lediglich im Malm gamma sind den Schichtcarbonaten Kalkmergellagen zwischengeschaltet, so dass hier regional "schwebende Grundwasserstockwerke" auftreten können. 800 m² Ausstellungsfläche, verteilt auf 43 Räume, einen umfassenden Überblick über die Fränkische Schweiz vermittelt. Aufl. Die lehmig-tonige Albüberdeckung entstand unter dem tropischen Klima des Paläogens durch die Verwitterung von Malmkalken und -mergeln. Datenschutz. Die Entwässerung dieser Landschaften erfolgt seit Jahrmillionen unterirdisch. B. die Teufelshöhle bei Pottenstein, die Poljen (lang gestreckte, geschlossene, wannenförmige größere Bodensenken mit temporären Seen), die Dolinen (flache, trichterförmige kleinere Geländemulden unterschiedlicher Größen) (siehe auch Geotop-Schautafel Fellnerdoline bei Gößweinstein, Oberfranken), Ponore (Schlucklöcher, in die ein fließendes oder stehendes Gewässer abfließt und unterirdisch weiterfließt), z. : 08:00 - 12:00 und 13:00 - 16:00 Uhr Fr. In den Warmzeiten war wiederum Tiefenerosion möglich. Ehemaliger Steinbruch NE von Sengenthal aus Dogger Zeta bis Malm Delta. Im 16. vorchristlichen Jahrhundert, im sogenannten Subboreal (von 3.710–450 v. Fränkische Schweiz und Umgebung erleben: Action, Erlebnisse, Abenteuer, Sport, Wandern, Natur und Ausflugsziele in der Fränkischen Schweiz ... Wissenswertes über die Fränkische Schweiz. Chr.) Sie sind Bestandteil der lithostratigraphischen Gesteinseinheit des Süddeutschen Jura. Das Fränkische Schweiz-Museum (Abkürzung: FSMT) in Tüchersfeld ist ein Regionalmuseum, das auf ca. Zunächst war hier ein warmes, flaches, tropisches Meer, durchsetzt von vielen kleinen und größeren Schwamm/Algenriffen auf dem Kontinentalsockel eines großen Nordkontinentes, etwa 140 Millionen Jahre vor unserer Zeit. Die im Rhätium eingeleitete Wende führte zur Geologie und Geographie während der Jurazeit, die vor 199,3 Millionen Jahren begann. © Tourismusbüro Pottenstein / Tourismusbüro Pottenstein. 1977, Nachdr. Selten wird eine Landschaft eindringlicher von der Geologie bestimmt. Das meist unterirdisch abfließende Wasser bewirkt auch heute noch eine Wasserarmut auf der Albhochfläche. Direkt neben dem Aussichtsturm dreht sich alles um die Geologie der Region. Aus den Karten werden sowohl digitale Datensätze als auch 3D-Modelle des Untergrunds abgeleitet. Diese Richtung wird nach dem Verlauf des Erzgebirges als "eggisch" bezeichnet. sauerstofffreien und Schwefelwasserstoffhaltigen Bedingungen, die zur Schwarzfärbung der Gesteine führten. Abhängig davon entstanden verschiedene Faziesgürtel, wie Schwemmfächer oder Schwemmkegel von Flüssen, Salztonebenen, auch Playa-Ebene genannt, sowie Süßwasser- oder Salzwasser-Playaseen. Der süddeutsche Raum erlebte die Günz-, Mindel-, Riß- und Würm-Eiszeiten. Die reinsten Kalke befinden sich im obersten Malm. Die Lehme der Albüberdeckung wurden während der Kaltzeiten durch Vorgänge des Bodenfließens (Solifluktion) umgelagert und mit geringer verwitterten Malmrückständen und kretazischen Resten vermischt. Gruppen. Aus mechanischen Gründen tritt noch eine zweite, wichtige Kluftrichtung auf und zwar jene, die mit der herzynischen Richtung , exakt einen Winkel von 90 Grad bildet. Die seinerzeit noch relativ gute Wasserversorgung der Albhochfläche war daher für ihre Besiedlung besser geeignet. Das eigentliche Gebiet der Fränkischen Schweiz umfasst jedoch nur das Einzugsgebiet der Wiesent. Die nahezu vollständige Ausräumung der Kreidesedimente und somit die Wiederaufdeckung der unterkretazischen Malmkarstoberfläche erfolgte mit Beginn des Pliozäns ab 5,3 Millionen Jahren. Diese bilden das Dach der Frankenalb. nat. Dort schließt sich die Schwäbische Alb an. Die Ablagerungen bestehen überwiegend aus Kalken, Kalkmergeln und Mergeln oft in wechselnden Schichtfolgen. ), führten die meisten Trockentäler der Albhochfläche noch Wasser. Der erste Meeresvorstoß im unteren Cenomanium vor etwa 100 Millionen Jahren folgte wahrscheinlich einer nur schmalen Erosionsfurche längs der Pfahlzone und drang bis in die Gebiete der heutigen mittleren und nördlichen Oberpfalz, mutmaßlich sogar bis nach Hollfeld im nördlichen Teil der Fränkischen Alb vor. Das Buch stellt spannende Wanderungen durch die Fränkische Schweiz dar und erklärt mit aussagekräftigen Zeichnungen, Karten und Querschnitten den geologischen Aufbau und die geomorphologischen Abläufe entlang der Wegstrecken. Die untersten Ablagerungen der Fränkischen Alb entstanden im Oberen Keuper der Germanischen Trias küstennah in sumpfigen Seenplatten, Flussdelten, Verlandungsbereichen und Lagunen des Germanischen Beckens[4]. Alle 1000 bisher bekannten Höhlen der Fränkischen liegen in der sogenannten Wiesentriffschranke, die die nördliche Frankenalb von der mittleren Frankenalb trennt, beziehungsweise am Rande dieser ehemaligen Riffe. Das Buch stellt spannende Wanderungen durch die Fränkische Schweiz dar und erklärt mit aussagekräftigen Zeichnungen, Karten und Querschnitten den geologischen Aufbau und die geomorphologischen Abläufe entlang der Wegstrecken. Dieser zweithöchste Punkt der Region Fränkische Schweiz bietet eine herrliche Fernsicht. Seit 1972 finden hier immer wieder Versuche zu neuen Sorten und Unterlagen statt. Bereits im frühen Paläogen setzte unter tropischen Klimabedingungen erneut flächenhafte Verkarstung der Malmtafel ein. Auch Umlagerungen der Sedimente vom Rand in Richtung Zentrum und umgekehrt fanden statt. Die meist auch vorhandenen nicht löslichen Bestandteile können sich an der Erdoberfläche allmählich anreichern und bilden dann die oft lehmige Decke der Albüberdeckung. Die Ablagerung der Sedimentschichten im Schwarzen Jura erfolgte oft unter reduzierenden bzw. An Steilhängen zeigen sich die massigen Riffdolomite heute als schmutziggraue, blockartig zerlegte Felstürme mit glatten Wänden, z. Wenn man den gut 20 Meter hohen Aussichtsturm erklommen hat, reicht die Sicht sogar bis ins Fichtelgebirge. Aufl. Der Entwicklungszeitraum erstreckt sich vom Oberen Keuper (beginnend vor etwa 206 Millionen Jahren) der Germanischen Trias bis zum Ende der Oberkreide (vor etwa 66 Millionen Jahren). Südwestlich geht die Alb in das Fränkische Keuper-Lias-Land über mit dessen Bestandteilen Vorland der Südlichen Frankenalb, Vorland der Mittleren Fränkischen Alb, Vorland der Nördlichen Fränkischen Alb und Mittelfränkisches Becken. Die Bezeichnung Karst wurde von dem östlichen Hinterland von Triest (Oberitalien) abgeleitet, in welchem ein geologisch ähnlich aufgebautes Kalkgebirge auftritt. Der Weiße Jura (Malm) wurde vor etwa 161 bis 150 Millionen Jahre am Grund eines flachen und warmen Schelfmeeres sedimentiert, welches damals Süddeutschland bedeckte. Dieses grenzt an die Fränkische Linie, die das Tafeldeckgebirge des Süddeutschen Schichtstufenlandes nach Osten und Nordosten gegen das variszische Grundgebirge abgrenzt. Ichthyosaurier Leptopterygius trigonodon, (Leptonectes) Schädel und Knochenlager, Seelilie Isocrinus basaltiformis, fein verzweigte Fangarme, Ammoniten Homoeoplanulites, syn Choffatia, Schildkröte Eurysternidae, juvenil Bauchseite. Hierzu gehören der Frankenwald, das Vogtland, das Fichtelgebirge und der Oberpfälzisch-Bayerische Wald. Große Teile der Albhochfläche sind mit einer lehmig-tonigen Schicht überdeckt. Die Jura-Sedimente bilden den größten Teil der in der Fränkischen Alb auftretenden Ablagerungsfolgen. Herzynisch bezieht sich auf den Westnordwest–/Ostsüdost-Verlauf der Harznordrandverwerfung bzw. Diese tektonische Richtung bezeichnen die Geologen nach den Hauptzügen des Harzes als "Herzynisch"; alle Klüfte in Höhlen (zum Beispiel in der Schönsteinhöhle), Steinbrüchen oder natürlichen Felsformationen (zum Beispiel im Druidenhain bei Wohlmannsgesees) der Fränkischen Schweiz folgen diesem Muster. Weitere Ablagerungen bilden die Verwitterungs-Lehme auf den Hochflächen (Albüberdeckung), Flugsande aus der letzten Kaltzeit, Fließerden- und Hangschuttbildungen, Füllungen der Täler sowie junge Quellkalke. Der Hetzleser Berg, auch Hetzlas genannt, zeigt als Zeugenberg mit seinen Aufschlüssen alle drei lithostratigraphische Gruppen des Süddeutschen Juras. Auch die meisten Flüsse und Bäche der Fränkischen Schweiz, folgen diesem Muster. Geschichte, Geologie, Traditionelles und typisch Fränkisches wie Bier, Brennereien und Hofläden - Hier finden Sie alles Wissenswerte. die Kelten ihre Wohnstätten und bauten auf den Dolomitkuppen der Alb beeindruckende Höhenburgen und Viereckschanzen. "Quackenburg" mit "Quackenschloss" aus Frankendolomit mit Brachiopoden-Fossilien, SSW von, Lias-Aufschluss im Teufelsgraben S von Oedhof/, Landesumweltportal Umwelt Navigator Bayern. Die Wasser führenden Haupttäler der Frankenalb sind tief in das Karstgebirge eingeschnitten und stehen mit ihren Wasserreichtum im krassen Gegensatz zu den wasserlosen Hochflächen der Alb.